DER KÖRNER 3.0
Körner 1.0
Im Alter von 25 Jahren begann Christoph Körner auf einem winzigen Weingarten der Oma zu winzern. Mit viel Leidenschaft und Courage fand das kleine Weingut bald großen Anklang.
Körner 2.0
Vom Erfolg und den Möglichkeiten des Falkensteiner Terroirs gefesselt, ging es unter dem Brand Dürnberg steil bergauf. Körner war mittlerweile diplomierter Önologe, das Weingut wuchs auf 60 ha, mehr als 20 Exportmärkte wurden erobert und ein Vorzeigemodell im nördlichen Weinviertel entstand.
Körner 3.0
Wir schreiben 2020. Die Idee, wieder in kleinem Umfang, in besonderer Lage große Weine zu keltern und selbst im Weingarten zu arbeiten, ließ Körner nicht mehr los. Nur so viel wollen, wie man mit den eigenen Händen schaffen kann. Gedacht, getan, zurück zu den Wurzeln. Ein Mann, ein Hektar, der Körner.
Unverwechselbare Winzerhandschrift getragen vom Terroir, viel Know how, eigene Handarbeit und beseelte Weine aus perfekten Trauben großer Lagen.
Im Zusammenspiel mit Boden, Pflanzen und den Naturgewalten durch die eigene Arbeit Geschmack zu kreieren – das hat was!
... der Rosenberg
Am Fuß des Steilhanges liegen zwei Terrassen, mit Böschungen geschützt und präzise nach Süden ausgerichtet. Die obere Terrasse kam jüngst dazu, liegt derzeit brach und wird mit Begrünungsmischungen und Hühnermist zur Auspflanzung vorbereitet.
Daneben liegt der erste Weingarten, den ich von meiner Großmutter geerbt und selbst ausgepflanzt habe, ein Weißburgunder der das Flaggschiff meiner Winzerei darstellt. Der gut drainierte und magere Boden ermöglicht Jahr für Jahr, die Trauben voll ausreifen zu lassen. Ein idealer Platz um mit den alten Stöcken vollen Terroircharakter rüber zu bringen.
Die Kuppe des Steilhangs wird oben am Weinberg flach und dort steht der kleine Rotweingarten, ebenfalls über fünfzig und hauptsächlich aus Zweigelt- und Burgunder-Reben bestehend. Hier gedeiht ein „Field Blend“ in burgundischer Stilistik. Nicht zu schwer, fassausgebaut, würzig, strukturiert, mit tiefer Frucht und in der Jugend ein wenig ruppig – das gehört so!
… und ein besonderer Keller:
Der historische Keller ist knappe 100 Jahre alt - die Möglichkeiten die er bietet sind in vielen Belangen aber durchaus zeitgeistig. Ganz im Sinne heutiger Anforderungen zu den Themen Nachhaltigkeit und Energieeinsparung wird hier die Kraft der Natur genutzt.
Die alten Ziegelwände des Gewölbes sorgen für perfekte Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Sie halten die Umgebung der kleinen Edelstahl-Tanks und Fässer das ganze Jahr über auf 11 Grad Celsius - der langjährigen Jahresdurchschnittstemperatur, die 5 m unter der Oberfläche vorherrscht.